
«Wie wol nu aber ist das glück»

| Language: German | Paul Rephun, Ein Geistlich spiel, von der Gotfurchtigen und keuschen Frawen Susannen, gantz lustig und fruchtbarlich zu lesen, Actus secundi, scena quarta, Proportio, 279-98. For more information on this work by Rephun, see this page. |
Wie wol nu aber ist das glück der armen hie auff erden das man sie bschwer und underdrück so wirdts doch anders werden denn got sich yhrer not nimt an so sie zu yhm vertrawen han er hats yhn gwiß versprochen so yemands yhn ein leyd zufürt sein aug yhm wirdt damit berürt es bleibt nicht ungerochen darumb getrost und wacker seit die yhr hie werd geplaget eur leid sol kürtzlich werdn zur freud wenn yhr das creutz nur traget gedultig und mit sanfftem mut nur got eur sach bevelen thut der wils zum besten wenden wenn er ersiecht die rechte zeit verzagt nur nicht es ist nicht weit er wirdt sein hülff euch senden |
| Rotenbucher (1551), 14: XIIII. P. Rephun. Patientia pauperum non peribit in finem. «Wie wol nu aber ist das glück» | Attributed in the Tavola only. |
| Paul Rephun, «Diß ist der werlet lauff» | As the rubric «Proportio» says, the rhythm turns into triple time while the melody is very similar to that of the previous number. |